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Almas Haus

Das Haus der furchtlosen Einwohnerin von Celje, Polyglottin und einer der größten Weltreisenden aller Zeiten
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Zum Berggipfel führen zahlreiche Wege, schrieb einst die Schriftstellerin und Weltreisende Alma M. Karlin aus Celje.

Dies gilt auch für die Berge Grmada und Celjska koča. Auf dem rechten Fußweg führen uns 183 hohe Stufen zum Haus auf Pečovnik, wo Alma M. Karlin am Ende ihres aufregenden Lebens mit ihrer Freundin Thea lebte. Im Alter von zwanzig Jahren im Jahr 1919 ermutigte sie eine mächtige Kraft, wie sie sie nannte, acht Jahre um die Welt zu reisen. Sie orientierte sich an Christoph Kolumbus und bereiste auf eigene Faust alle Kontinente außer der Antarktis. Während sie reiste, verdiente sie ihren Lebensunterhalt mit Schreiben, Übersetzen und Unterrichten. Oft geriet sie als Frau, die im 20. Jahrhundert ohne Geld alleine reiste, in unbehagliche und gefährliche Situationen. Sie war eine der ganz wenigen Europäer, geschweige denn Europäerinnen, die den Kannibalen in Papua-Neuguinea in die Augen schaute. Nach acht Jahren kehrte sie jedoch voller Eindrücke, mit dem Koffer in der einen und Erika-Schreibmaschine in der anderen Hand, mit dem Zug zum Bahnhof in ihrer Heimatstadt Celje zurück.

Wo einst Thea und Alma exotische Samen gepflanzt haben, die sie von ihrer Weltreise mitgebracht hat, wächst heute ein weicher grüner Rasen und in der Nähe des Hauses erhebt sich ein Baum. Das Haus, dass vermutlich aus dem 19. Jahrhundert stammt, dient heute als Gedenkstätte. Die Ausstellung „Alma M. Karlins einsame Reise“ zeigt verschiedene Lebensspannen der Reisenden, der Polyglottin und Theosophin, aus denen man auch in der heutigen Welt Gedankenfreiheit und Offenheit lernen kann. Die Ausstellung von Alma M. Karlin „Wege“ ist im Regionalmuseum von Celje zu besichtigen.

Bei schlechtem Wetter bleibt das Haus geschlossen. Außerhalb der Öffnungszeiten ist es nach vorheriger Absprache und Bezahlung im TIC Celje (+386 (0)3 42 87 936 oder tic.celje@celje.si ) geöffnet.

Der Eintritt ist frei.