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Mythen und Legenden

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Der schwarze Rabe

Bevor Graf Ulrich in die Schlacht zog, sah seine große Frau einen schwarzen Raben. Sie warnte den Grafen: „Geh nicht von zu Hause weg, ich habe einen schwarzen Raben gesehen, das bedeutet Unglück!“ Ulrich hörte jedoch nicht auf sie und ging. Während des Kampfes in Belgrad sah er denselben Raben wie vorher seine Frau. Im Moment, als er ihn sah, wurde ihm von einer Verschwörung seiner Feinde der Todesstoß versetzt.

Das Gefängnis des Grafen Friedrich

Die Gerüchte besagen, dass Friedrich II. von Cilli, der Sohn des mächtigen Grafen Hermann II., einer Nacht seine erste Ehefrau Elisabeth von Modrusch ermorden ließ. Sofort danach heiratete er trotz des Verbots seines Vaters heimlich Veronika von Deschenitz. Aus diesem Grund sperrte Hermann II. seinen Sohn im Hauptturm ein, wo er ihn der Legende nach verhungern lassen wollte, und lies Veronika ertränken, nachdem sie im ersten Hexenprozess in Slowenien freigesprochen wurde, den der gerissene alte Graf in die Wege geleitet hatte. Der Legende nach wurde Friedrich von seinem treuen Schildknappen gerettet, der einen unterirdischen Tunnel gegraben hatte, durch den er Friedrich Nahrung brachte.

Das Schicksal des Burgbrunnens

Einer Nacht kam in die Alte Burg ein Bauer, um dem Besitzer eine wichtige Nachricht zu überbringen. Als er auf den Hof kam, hörte er plötzlich eine Stimme, die sagte: „Wo sind meine Ländereien, wo ist meine Burg, wer bin ich?“ Was sah der Bauer, als er sich dem Brunnen näherte? Den Grafen Ulrich, der bis zur Taille und völlig verstümmelt im Wasser stand. Seitdem traute sich niemand mehr, Wasser zu holen, und der Brunnen wurde aus Angst zugemauert.

Der Schatz in der Alten Burg

Vor mehr als einem Jahrhundert lebte in einem Häuschen unter der Burg ein tapferer Tagelöhner. Als er eines Tages nach Hause ging, sah er in der Nähe der Burgtür auf einem Wagen einen seltsamen großen Mann mit breiten Schultern. „Was fährst du und wohin?“ fragte ihn der Tagelöhner. Da er keine Antwort bekam, zog er den Fahrer an seiner Hand. Die Hand war mit Stroh befüllt. Er lies die Hand los und holte seinen Nachbar aus der naheliegenden Hütte. Als er wegging, knallte der Fahrer die Peitsche so laut, dass es sogar donnerte. Als der Tagelöhner aber zurückkam, war der Fahrer verschwunden. Und was hat er gefahren? Nichts anderes als das Geld der Grafen von Cilli. Und die Legende besagt, dass wenn er die Hand des Fahrers so lange gehalten hätte, bis es Mitternacht schlug, hätte das gesamte Geld ihm gehört. Aber leider war es schon zu spät.

Die Brücke zwischen der Alten Burg und dem Hügel Miklavški hrib

Die Legende besagt, dass zur Zeit der Grafen von Cilli die Alte Burg am linken Ufer des Flusses Savinja mit dem gegenüberliegenden Hügel Miklavški hrib, wo sich die kleine Kirche des Hl. Nikolaus befindet, durch eine lederne Hängebrücke verbunden war. Genau so eine Brücke wird jetzt in Celje geplant – sie soll das Ufer des Flusses Savinja, den Stadtwald von Celje und die Alte Burg miteinander verbinden. Noch vor einem Jahrhundert konnte man auf dem Hügel Miklavški hrib einen Ring, der an dem Felsen befestigt war, zeigen, der diese Brücke gehalten haben soll.

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